Veröffentlicht am 12. Juli 2026

Die Meldung „Speicher fast voll" kommt immer im falschen Moment – wenn das Enkelkind etwas Süßes macht und die Kamera streikt. Das ewige Löschen einzelner Fotos ist aber der anstrengendste und schlechteste Weg. Hier ist die Reihenfolge, die wirklich Platz bringt – und am Ende die Dauerlösung, mit der die Meldung nie wieder kommt.

01

Erst nachsehen: Was frisst den Platz?

Beim iPhone: Einstellungen → Allgemein → iPhone-Speicher. Bei Android: Einstellungen → Speicher (je nach Hersteller leicht anders benannt). Dort siehst du sortiert, was den Platz belegt. Bei fast allen sind es dieselben drei Kandidaten: Fotos und Videos, WhatsApp, und der Cache diverser Apps.

02

Der größte Hebel: Fotos in die Cloud

  1. 1Installiere bzw. öffne Google Fotos (gibt es für iPhone und Android) oder nutze beim iPhone iCloud-Fotos.
  2. 2Aktiviere die automatische Sicherung („Backup") – ab jetzt wird jedes Foto automatisch gesichert.
  3. 3Warte, bis alle Fotos hochgeladen sind (beim ersten Mal je nach Menge einige Stunden am WLAN).
  4. 4Dann der Zaubertrick: In Google Fotos unter Einstellungen „Speicherplatz freigeben" wählen – das löscht nur die lokalen Kopien bereits gesicherter Fotos vom Gerät. Die Bilder bleiben alle in der Cloud und sind in der App weiter sichtbar, als wäre nichts passiert.
03

Platzfresser Nummer 2: WhatsApp

WhatsApp speichert jedes empfangene Bild, jedes „Guten Morgen"-Video und jeden Sprachverlauf. Unter WhatsApp → Einstellungen → Speicher und Daten → Speicher verwalten siehst du die größten Chats und kannst gezielt aufräumen – besonders ergiebig: „Größer als 5 MB" und weitergeleitete Videos aus Gruppen. Zusätzlich lohnt es sich, unter „Automatischer Download" das ungefragte Speichern von Medien abzuschalten.

04

Die restlichen Handgriffe

  • Apps ausmisten: Alles deinstallieren, was du seit Monaten nicht geöffnet hast – Spiele sind oft mehrere Gigabyte groß.
  • Downloads-Ordner leeren: Dort sammeln sich PDFs, Bilder und Installationsdateien, die niemand mehr braucht.
  • App-Cache leeren (Android): In den Speicher-Einstellungen einzelner Apps – bringt bei Browsern und Social-Media-Apps oft überraschend viel.
  • Alte Chats-Backups und nicht mehr genutzte Sprachmemos prüfen.
05

Die Dauerlösung

Einmal eingerichtet, regelt sich das Thema von selbst: automatische Foto-Sicherung in die Cloud plus gelegentliches „Speicherplatz freigeben". Der kostenlose Google-Speicher (15 GB) reicht für den Anfang; wer viele Jahre Fotos hat, fährt mit einem kleinen Cloud-Abo (ca. 2–3 € im Monat für 100–200 GB) entspannter als mit jedem „größeren Handy", das in zwei Jahren wieder voll ist. Nebeneffekt, der wichtiger ist als der Speicherplatz: Deine Fotos sind endlich gesichert, falls das Handy kaputtgeht oder verloren geht.

Wann du Hilfe holen solltest

Du willst das einmal richtig eingerichtet haben – Cloud-Sicherung, Aufräumen, automatisches Backup, alles in einem Rutsch? Machen wir gern, meist in einer Dreiviertelstunde per Fernwartung oder gemeinsam am Telefon. Danach ist nicht nur der Speicher frei, sondern auch jedes künftige Foto automatisch gesichert.

Das hier war die IT-Seite von DRIVOOO.

Die andere Hälfte sind Websites für Betriebe aus der Gegend — Texte, Fotos, Google.

Wenn Sie gerade nur einen Drucker zum Laufen bringen wollen, ist das hier nichts für Sie. Wenn Ihre Website älter ist als Ihr Drucker, vielleicht schon.

Häufige Fragen

Ja. Gelöscht werden nur die lokalen Kopien auf dem Gerät – und ausschließlich von Fotos, die bereits vollständig in der Cloud gesichert sind. In der Fotos-App siehst du weiterhin alle Bilder.

Dann werden keine neuen Fotos mehr gesichert (es wird nichts gelöscht). Du kannst aufräumen – oder für wenige Euro im Monat mehr Speicher buchen. Bei zehn Jahren Familienfotos ist das gut angelegtes Geld.

Bei Android-Geräten mit Kartenslot: als Foto-Lager ja. Sie ersetzt aber kein Backup – geht das Handy samt Karte verloren oder kaputt, ist beides weg. Die Cloud-Sicherung bleibt die wichtigere Hälfte der Lösung.

Nichts geholfen? Dann bin ich dran.

Beschreib kurz, was los ist. Ich melde mich in unter 2 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung, die erste kostet nichts.

Kostenlosen Entwurf anfragen