Die üblichen Verdächtigen
- Staub: Über Monate saugt der Lüfter Staub an, der sich als Filz auf den Kühllamellen ablegt. Irgendwann ist der Luftweg dicht.
- Ausgetrocknete Wärmeleitpaste: Die Paste zwischen Prozessor und Kühler trocknet nach 3–5 Jahren aus und leitet dann schlecht.
- Weiche Unterlagen: Bett, Sofa, Teppich – die Decke verschließt die Lüftungsschlitze an der Unterseite.
- Sommer + Dauerlast: Gaming oder Videoschnitt bei 30 Grad Raumtemperatur bringt auch gesunde Kühlungen ans Limit.
Sofort-Maßnahmen (kostenlos)
- 1Benutze den Laptop auf einer harten, ebenen Fläche – notfalls ein Tablett oder Buch unterlegen.
- 2Prüfe, wo die Lüftungsschlitze sitzen (meist unten und seitlich) und halte sie frei.
- 3Blase mit Druckluft (Dose aus dem Baumarkt, ~10 €) stoßweise in die Lüftungsschlitze – am besten draußen, es kommt erstaunlich viel raus.
- 4Schließe rechenintensive Programme, die du nicht brauchst; der Task-Manager (Strg+Umschalt+Esc) zeigt unter „Prozesse", was gerade Last erzeugt.
Die dauerhafte Lösung: Reinigung + neue Wärmeleitpaste
Bei Geräten, die älter als zwei, drei Jahre sind, hilft dauerhaft nur die richtige Kur: Gehäuse öffnen, Lüfter und Kühllamellen gründlich reinigen, Wärmeleitpaste auf Prozessor und Grafikchip erneuern. Das senkt die Temperaturen typischerweise um 15–25 Grad – aus einem Föhn wird wieder ein leises Arbeitsgerät. Wer geübt ist und das richtige Werkzeug hat, schafft das selbst; bei verklebten Gehäusen und filigranen Steckern ist der Gang zum Profi die entspanntere Wahl.
Temperaturen selbst im Blick behalten
Mit dem kostenlosen Tool „HWMonitor" (oder „Core Temp") siehst du die Temperaturen live. Als Faustregel: Bis 70–80 °C unter Last ist normal, dauerhaft über 90 °C ist zu heiß, ab ~100 °C schaltet das Gerät ab. Wenn dein Laptop schon im Leerlauf bei 70 °C liegt, ist die Kühlung dicht – dann führt an der Reinigung kein Weg vorbei.
Wann du Hilfe holen solltest
Schaltet sich das Gerät weiterhin ab, obwohl die Schlitze frei sind, oder traust du dir das Öffnen des Gehäuses nicht zu? Wir übernehmen die komplette Kur: Reinigung, neue Wärmeleitpaste, auf Wunsch leisere Lüfterkurven. In einem Fall aus unserer Praxis sank die Temperatur eines Gaming-Laptops damit von 95 auf 68 Grad – der läuft seitdem stundenlang stabil.
Das hier war die IT-Seite von DRIVOOO.
Die andere Hälfte sind Websites für Betriebe aus der Gegend — Texte, Fotos, Google.
Wenn Sie gerade nur einen Drucker zum Laufen bringen wollen, ist das hier nichts für Sie. Wenn Ihre Website älter ist als Ihr Drucker, vielleicht schon.
Häufige Fragen
Als Ergänzung: ein bisschen. Als Lösung: nein. Ein Kühlpad senkt die Temperatur um wenige Grad – wenn die Kühlung innen mit Staub dicht ist, bläst es nur kalte Luft gegen eine verstopfte Wand. Erst reinigen, dann ist das Pad meist überflüssig.
Ja. Dauerhaft hohe Temperaturen lassen Akku, Lötstellen und Lager schneller altern. Die Notabschaltung verhindert den Sofort-Schaden, nicht den schleichenden Verschleiß – deshalb lohnt sich die Reinigung auch, wenn das Gerät „noch läuft".
Halte den Lüfter beim Ausblasen mit einem Zahnstocher o. ä. vorsichtig fest. Wenn Druckluft ihn wie einen Propeller aufdreht, können die Lager Schaden nehmen.