Was ich gerade oft sehe: Viele lassen sich ihre Seite in fünf Minuten von so einem KI-Baukasten zusammenbauen. Sieht auf den ersten Blick ordentlich aus, nur findet die hinterher keiner. Bei Google taucht so eine Seite meist nicht weit vorn auf, wenn jemand genau nach dem sucht, was die Firma macht. Ihr fehlt das Nötige dafür — und über diese Suchen kommen nun mal die Anfragen. Impressum und Datenschutz stimmen oft auch nicht, und das kann richtig teuer werden. Dazu kümmert sich hinterher keiner mehr drum, und nach ein paar Monaten fängt die Seite an zu bröckeln. Am Ende steht man mit einer Website da, die nichts bringt und irgendwann von allein kaputtgeht.

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Vierzig Betriebe, einzeln angesehen

Das ist nicht geraten. Im September habe ich vierzig Betriebe in Nordhessen einzeln angesehen: jede Seite aufgerufen, jede Adresse geprüft, Stand 22. September 2026. 21 hatten eine eigene Internetadresse. Bei 9 von ihnen kam dahinter keine Seite mehr heraus — vier Fehlerseiten, vier Platzhalter, bei einem ein abgelaufenes Sicherheitszertifikat. Elf weitere Seiten waren erreichbar und stehengeblieben: mehrere ohne Verschlüsselung, einige aus Programmen der Jahre um 2000, eine mit der Jahreszahl 2016 im Fuß. Bei 10 der 21 fand ich kein Impressum. Das ist keine Umfrage, sondern eine Durchsicht von vierzig Betrieben, deshalb steht hier eine Anzahl und kein Prozentsatz. Vorgeführt wird hier keiner: In jedem dieser Fälle hatte einmal jemand etwas gebaut, und dann ist das Leben dazwischengekommen.

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Was passiert, wenn jemand „elektriker alheim“ tippt

Google zeigt oben einen Kasten mit einer Karte und drei Betrieben, darunter die Liste. Der Kasten bringt die Anrufe. Hinein kommt ein Betrieb nicht über seine Website, sondern über ein bestätigtes Google-Unternehmensprofil mit Anschrift, Zeiten und Fotos. Wer keins hat, steht dort nicht und sammelt auch keine Bewertungen. Für die Liste darunter müssen drei Dinge stimmen: Google muss überhaupt erfahren, dass die Seite existiert, und das muss ihm jemand sagen. Die Wörter, die der Kunde tippt, müssen auf der Seite stehen — „Elektriker“ und „Alheim“, nicht „Ihr Partner für moderne Elektrotechnik“. Und Anschrift, Rufnummer und Öffnungszeiten müssen überall gleich stehen: auf der Seite, im Profil, in den Verzeichnissen. Eine Seite, die Google nicht kennt, ist ein Schild, das nach innen hängt. Belegen kann ich das: In 28 Tagen tauchten die von mir betreuten Seiten 16.712 Mal in den Google-Ergebnissen auf. Gemessen in der Search Console, Google-Websuche, Stand 14.09.2026. Was ich nicht verspreche, ist ein bestimmter Rang. Den kann niemand seriös garantieren.

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Impressum und Datenschutz: das Typenschild fehlt

Eine geschäftlich genutzte Website in Deutschland braucht ein Impressum mit Namen, Anschrift und Kontakt. Dazu eine Datenschutzerklärung, die beschreibt, was die Seite tatsächlich tut. Wer etwas auf dem Gerät des Besuchers speichert oder ausliest, braucht vorher dessen Einwilligung, sofern es technisch nicht nötig ist. Eine erzeugte Seite liefert dafür höchstens eine Vorlage mit Lücken. Sie kennt den Handelsregistereintrag nicht und weiß nicht, wer vertretungsberechtigt ist. Vor allem weiß sie nicht, welche fremden Dienste sie selbst eingebaut hat: Schriftarten von einem fremden Server, eine eingebettete Karte, ein Filmfenster von einer fremden Plattform. Jedes davon gehört in die Datenschutzerklärung, und keines davon steht in einer Vorlage. Bei 10 der 21 Betriebe mit eigener Internetadresse fand ich kein Impressum. Was so etwas kostet, hängt vom Einzelfall ab, deshalb steht hier keine Zahl. Der Brief kommt von einem Anwalt, und beantworten muss man ihn selbst.

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Was wirklich Pflicht ist — und wo ich aufhöre

Barrierefreiheit wird gerade als Pflicht für alle verkauft. Das ist sie nicht. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025, nimmt aber Kleinstunternehmen aus: unter 10 Beschäftigte und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Für die meisten Betriebe, mit denen ich arbeite, lautet die ehrliche Antwort deshalb: betrifft Sie voraussichtlich nicht. Wer es für sich wissen will, beantwortet fünf Fragen unter drivooo.de/bfsg-check — kostenlos, ohne Anmeldung, und Ihre Angaben verlassen Ihr Gerät nicht. Bei mir stecken Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis in jedem Paket, ab 499 €. Die Besucherzählung läuft ohne Cookies, deshalb braucht die Seite kein Einwilligungsfenster, das dem Besucher zuerst die Startseite zuklebt. Was ich nicht mache: Ihre Rechtsfragen beantworten. Ich baue die Texte ein und erkläre Ihnen, was darin steht. Wer eine verbindliche Prüfung braucht, bekommt sie bei einem Anwalt.

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Von allein kaputt heißt: ohne dass es auffällt

Eine Website ist kein Denkmal. Sie ist ein Gerät am Netz: Sie braucht eine bezahlte Adresse, ein gültiges Zertifikat und jemanden, der hinsieht. Fehlt eines davon, passiert der Rest von allein, und die Gründe sind banal. Eine Internetadresse ist gemietet, nicht gekauft, und läuft jedes Jahr ab. Eine Kreditkarte wird ungültig, eine Rechnung landet im Spam-Ordner, die Mailadresse des damaligen Helfers gibt es nicht mehr. Dann geht die Adresse zurück in den Verkauf. Das Sicherheitszertifikat, das das kleine Schloss im Browser macht, hat ein Ablaufdatum; läuft es ab, zeigt der Browser statt der Seite eine Warnung. Bei einem der vierzig Betriebe war genau das passiert: Zertifikat seit März 2026 abgelaufen, die Seite dahinter einwandfrei. Baukästen und Erzeuger ändern Preise, ändern Bedingungen oder stellen ihr Produkt ein. Die Seite liegt in deren System, und was der Betrieb in der Hand hat, sind keine Dateien. Und es sieht keiner mehr hin: Der Neffe studiert weiter, der Nachbar ist umgezogen, die Agentur gibt es nicht mehr.

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Was bei mir dagegen steht

Die Adresse läuft auf Ihren Namen, nicht auf meinen, und die Dateien bekommen Sie ausgehändigt. Hören Sie auf, mich zu bezahlen, bleibt die Seite trotzdem Ihre. Die Betreuung kostet 19 € im Monat und besteht genau aus diesem Hinsehen: Zertifikat, Verschlüsselung, tägliche Sicherung, Erreichbarkeitsprüfung. Für 49 € sind 30 Minuten Änderungen im Monat dabei, für 139 € kommen der monatliche Sichtbarkeitsbericht und die Pflege des Google-Profils dazu. Was ich baue, hat keine Zusatzprogramme und keine Datenbank, die alle paar Wochen nachgezogen werden müssen. Deshalb ist die Betreuung bei mir so günstig, und nicht, weil ich weniger hinsehe. Und das Nein dazu: Wenn Sie selbst hosten, stehen Zertifikat, Verlängerung und Sicherung in Ihrem Kalender, nicht in meinem. Dürfen Sie, kostet keinen Aufpreis, und ich sage Ihnen vorher, was in den Kalender gehört. Eine Seite zu erzeugen ist der kleinste Teil einer Website. Es ist auch der einzige, der in fünf Minuten geht.

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025, nimmt Kleinstunternehmen aber aus: unter 10 Beschäftigte und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Für die meisten Betriebe lautet die Antwort deshalb: voraussichtlich nicht. Fünf Fragen unter drivooo.de/bfsg-check sagen Ihnen, wie es bei Ihnen aussieht — kostenlos, ohne Anmeldung, und Ihre Angaben verlassen Ihr Gerät nicht.

Dem Anbieter. Die Seite liegt in seinem System, und was Sie in der Hand haben, sind keine Dateien. Bei mir läuft die Domain auf Ihren Namen, die Dateien bekommen Sie ausgehändigt, und selbst hosten dürfen Sie ohne Aufpreis.

Das hängt vom Einzelfall ab, deshalb steht hier keine Zahl. Sicher ist nur: Der Brief kommt von einem Anwalt, und beantworten muss man ihn selbst. Bei mir stecken Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis in jedem Paket, ab 499 €. Eine verbindliche Prüfung bekommen Sie bei einem Anwalt, nicht bei mir.

Dann zeigt der Browser statt Ihrer Seite eine Warnung, auch wenn an der Seite selbst nichts kaputt ist. Genau so lag einer der vierzig Betriebe, die ich mir angesehen habe. In der Betreuung ab 19 € im Monat gehört das Erneuern dazu, mitsamt Erreichbarkeitsprüfung.

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