Weg 1: Der Aufkleber am Router (funktioniert am häufigsten)
Dreh den Router um oder schau auf die Rückseite. Bei Fritzbox, Speedport, Vodafone Station und den meisten anderen steht das werkseitige WLAN-Passwort dort aufgedruckt – oft als „WLAN-Netzwerkschlüssel", „WPA2-Kennwort" oder „WiFi Key". Bei neueren Geräten liegt zusätzlich eine Karte im Karton. Wichtig: Das funktioniert nur, wenn nie jemand das Passwort geändert hat. Steht der Router bei dir und das Netzwerk heißt noch so wie aufgedruckt, ist die Chance sehr hoch.
Weg 2: In der Router-Oberfläche nachsehen
- 1Verbinde einen Rechner oder ein Handy, das noch im WLAN ist, oder häng dich per Netzwerkkabel an den Router.
- 2Öffne im Browser die Adresse deines Routers: bei der Fritzbox fritz.box, bei Telekom speedport.ip, sonst meist 192.168.0.1 oder 192.168.1.1.
- 3Melde dich mit dem Gerätepasswort an – auch das steht in der Regel auf dem Aufkleber.
- 4Bei der Fritzbox: WLAN → Sicherheit. Dort steht der Netzwerkschlüssel im Klartext, und du kannst ihn dir per QR-Code anzeigen lassen. Bei anderen Herstellern heißt der Punkt „WLAN" oder „Wireless" und dann „Sicherheit" oder „Zugangsdaten".
Weg 3: Am Windows-Rechner auslesen
- 1Der Rechner muss mit dem WLAN verbunden sein oder es zumindest gespeichert haben.
- 2Rechtsklick auf den Windows-Start-Knopf → „Netzwerkverbindungen" öffnen.
- 3Weiter über „Erweiterte Netzwerkeinstellungen" zu „Weitere Netzwerkadapteroptionen".
- 4Rechtsklick auf die WLAN-Verbindung → „Status" → „Drahtloseigenschaften" → Reiter „Sicherheit".
- 5Häkchen bei „Zeichen anzeigen" setzen – darunter erscheint das Passwort im Klartext.
Weg 4: Vom Handy aus teilen
Auf modernen Handys musst du das Passwort gar nicht kennen, um jemanden ins Netz zu lassen. Beim iPhone reicht es, das andere Apple-Gerät in die Nähe zu halten – es fragt automatisch, ob das WLAN geteilt werden soll. Bei Android findest du unter Einstellungen → Netzwerk & Internet → WLAN das verbundene Netz; dort gibt es „Teilen" und einen QR-Code, den der Besuch einfach abscannt. Bei vielen Android-Versionen steht das Passwort sogar im Klartext unter dem QR-Code.
Wenn wirklich nichts mehr hilft: zurücksetzen
Erst wenn alle vier Wege ausfallen, setzt du den Router zurück – meist mit einem spitzen Gegenstand auf den Reset-Knopf, für etwa zehn Sekunden gedrückt halten. Sei dir aber im Klaren, was das bedeutet: Danach ist nicht nur das WLAN-Passwort wieder das vom Aufkleber, sondern es sind auch deine Zugangsdaten zum Internetanbieter, eingerichtete Telefonnummern und alle Sonderregeln weg. Alle Geräte im Haushalt müssen neu verbunden werden – Handys, Fernseher, Drucker, Sprachassistenten, Saugroboter. Rechne mit einem gut gefüllten Nachmittag.
Und danach: einmal richtig ablegen
Wenn du es wiedergefunden hast, notier es an einer Stelle, wo du es in zwei Jahren wiederfindest – nicht auf einem Zettel, der verschwindet. Ein Passwort-Manager ist dafür ideal. Wer es analog mag: ein Zettel im Ordner mit den Vertragsunterlagen des Internetanbieters, dort suchst du im Zweifel ohnehin. Und wenn du das Passwort ohnehin gerade änderst, wähl eines, das man vorlesen kann, ohne dreimal nachzufragen.
Wann du Hilfe holen solltest
Du kommst an den Router nicht heran, das Passwort wurde geändert und niemand weiß mehr welches – oder nach einem Reset ist der halbe Haushalt offline? Genau solche Fälle lösen wir ständig, meist in unter einer Stunde. Wir holen dich zurück ins Netz und verbinden dabei gleich alle Geräte wieder mit, an die man beim Reset nie denkt.
Das hier war die IT-Seite von DRIVOOO.
Die andere Hälfte sind Websites für Betriebe aus der Gegend — Texte, Fotos, Google.
Wenn Sie gerade nur einen Drucker zum Laufen bringen wollen, ist das hier nichts für Sie. Wenn Ihre Website älter ist als Ihr Drucker, vielleicht schon.
Häufige Fragen
Ja, das ist sogar die bessere Variante: Der Besuch scannt einmal und muss nichts abtippen. Häng den Code aber nicht öffentlich sichtbar auf – wer ihn abfotografiert, kommt jederzeit wieder ins Netz.
Unbedingt, wenn öfter Besuch kommt. Fast jeder Router kann ein Gästenetz mit eigenem Passwort, das keinen Zugriff auf deine anderen Geräte hat. Das ist in fünf Minuten eingerichtet und deutlich sicherer.
Lang schlägt kompliziert. Drei bis vier zusammengesetzte Wörter mit einer Zahl sind sicherer als acht kryptische Zeichen – und man kann sie am Telefon durchgeben, ohne zu buchstabieren.