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Startseite: „Bargeld gegen Pfand" neben dem Fassadenschild des Leihhauses, mit dem Siegel „65 Jahre"

Leihhaus Kassel

Pfandleihhaus · seit 1961 · Kassel

Ein Pfandleihhaus, das seit 65 Jahren in Kassel steht — und dessen Website jetzt erklärt, was man beleihen kann, was es kostet und warum man dabei Eigentümer bleibt.

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Gegenstandsgruppen zum Beleihen

65

Jahre am Markt

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Cookies, 0 externe Aufrufe

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bis die Seite antwortet

Ausgangslage

Das Leihhaus Kassel vergibt seit 1961 Pfandkredite — Schmuck, Uhren, Gold und Wertgegenstände werden beliehen, der Kunde bekommt Bargeld und bleibt Eigentümer. Die alte Website stammte aus einer anderen Zeit: Fotos in Briefmarkengröße, Texte mit Superlativen, die man heute nicht mehr behaupten darf, und kein Wort dazu, was ein Pfandkredit tatsächlich kostet. Dazu eine Besonderheit der Branche: Fototermine im Geschäft kamen aus Sicherheitsgründen nicht in Frage.

Was gewünscht war

  • „Beleihen soll im Vordergrund stehen, Ankauf im Hintergrund — damit verdienen wir unser Geld"
  • „Man soll auf einen Blick sehen, was man alles beleihen kann"
  • „Die Gebühren sollen offen dastehen, mit einer Beispielrechnung"
  • „Angebote aus dem Laden wollen wir selbst einstellen, vom Handy aus"
  • „Keine Fototermine, keine Namen auf der Seite — nur im Impressum"

Sinngemäß aus dem ersten Gespräch — so, wie es gesagt wurde, nicht in Technikersprache übersetzt.

Umgesetzt

Was daraus geworden ist.

01

Vierzehn Dinge, die man beleihen kann

Die Startseite beantwortet die erste Frage jedes Besuchers sofort: Was nimmt das Leihhaus überhaupt an? Vierzehn Gegenstandsgruppen stehen als Kacheln da — Schmuck, Uhren, Gold, Münzen, Elektronik, Werkzeug und weiter bis zu Musikinstrumenten. Wer sein Stück findet, ist einen Schritt näher am Laden. Der Ankauf, mit dem der Betrieb weniger verdient, steht bewusst dahinter.

02

Gebühren, die man vorher kennt

Eine eigene Seite rechnet vor, was ein Pfandkredit kostet: Zins, Gebühr, Beispiel mit echten Zahlen, und was passiert, wenn man den Pfandschein verlängert. Das steht bei den meisten Leihhäusern nirgends. Hier steht es, weil ein Kunde, der die Kosten kennt, eher kommt als einer, der sie fürchtet.

Seite „Pfandkredit" mit den Schritten vom Vorbeikommen bis zur Auszahlung

03

Angebote vom Handy aus einstellen

Der Betrieb hat eine eigene Verwaltung: Ein Foto vom Stück im Laden, Preis und zwei Sätze — und das Angebot steht auf der Website. Genauso lassen sich die Fotos der Seite tauschen und ein Hinweis-Banner schalten, etwa bei geänderten Öffnungszeiten. Ohne Anruf, ohne Wartezeit, ohne dass jemand von außen an die Seite muss.

04

Sicherheit war Vorgabe, nicht Nachgedanke

Fototermine kamen nicht in Frage, Namen sollen nicht auf der Seite stehen. Die alten Aufnahmen wurden aufbereitet, sodass sie auf großen Bildschirmen tragen; die Seite lädt keine einzige Ressource von fremden Servern — keine Schriften von Google, keine Tracker, keine Cookies. Deshalb braucht sie auch keinen Cookie-Hinweis. Das Verbandslogo des Zentralverbands wurde aus der alten Vorlage neu gezeichnet.

05

Auf dem eigenen Server des Kunden

Die Seite läuft nicht bei mir, sondern auf dem Webspace des Leihhauses. Dateien, Verwaltung, Domain — alles liegt beim Betrieb, mit vollem Zugriff. Das ist der Normalfall, den ich anstrebe: Der Kunde besitzt seine Website nicht nur auf dem Papier, sondern hat sie auch physisch bei sich.

Technisch drin

  • Zwölf öffentliche Seiten, statisch ausgeliefert, plus eine Verwaltung in PHP
  • Fotos oben mit sanftem Zoom beim Scrollen, Videos als Band mitten auf der Seite
  • Ladebildschirm einmal je Sitzung: „Bargeld wird bereitgelegt", höchstens 1,5 Sekunden
  • Strukturierte Daten für Google: LocalBusiness, FinancialService, FAQ auf jeder Leistungsseite
  • Weiterleitungen von allen alten Adressen, damit kein Ranking verloren geht
  • Keine externen Aufrufe, keine Cookies, Schriften lokal
  • Betrieb auf dem Hosting des Kunden (Plesk, PHP 8.2)

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